Windows

Entwicklung und Wartung von Apps und Programmen für Microsoft Betriebssysteme

»Whether it’s Google or Apple or free software, we’ve got some fantastic competitors and it keeps us on our toes.«

~ Bill Gates, Mitbegründer Microsoft

Die Geschichte von Microsoft beginnt im Jahre 1975, als dem, zu diesem Zeitpunkt bei Honeywell angestellten, Programmierer Paul Allen eine Kopie der Zeitschrift Popular Electronics in die Hände fällt. Auf dem Titel wird der weltweit erste Minicomputer-Bausatz, Altair 8800, als Durchbruch angepriesen. Begeistert zeigt er den Artikel seinem alten Schulfreund Bill Gates, der zu diesem Zeitpunkt an der Harvard University Informatik studiert. Die Freundschaft der beiden hatte sich über die gemeinsame Begeisterung für Computertechnik und Programmierung während ihrer Schulzeit an der exklusiven Lakeside School in Seattle entwickelt. Der von Ed Roberts und Bill Yates (interessanter Zufall) entwickelte Altair 8800 basierte auf Intels neuem 8080 Chipsatz, und Bill Gates sah Potential, einen Interpreter für seine bevorzugte Programmiersprache BASIC für dieses System zu entwickeln. Obwohl die beiden weder ein Exemplar des Altair, noch die entsprechende Software besaßen, kontaktierte Gates den Hersteller MITS, und offerierte eine Demonstration seiner noch nicht entwickelten Software. In nur acht Wochen entwickelten Gates und Allen einen funktionsfähigen BASIC-Interpreter für den Altair 8800, und MITS erklärten sich bereit, den Vertrieb für die nun Altair BASIC genannte Software zu übernehmen. Der von Paul Allen vorgeschlagene Name für ihr neues Unternehmen, Micro-Soft setzt sich aus Microcomputer und Software zusammen. Der enorme Erfolg bewegte Gates schließlich dazu, sein Studium abzubrechen, und sich ganz seiner Arbeit bei Micro-Soft zu widmen.
Die Gewerbeanmeldung in Albuquerque erfolgte 1976, und bereits 1978 entstand in Tokyo ASCII Microsoft, die erste internationale Handelsrepräsentanz, seit 1979 etablierte sich Microsoft auch als Eigenschreibweise.
Der Große Durchbruch gelang 1980, als sich der Branchenriese IBM, auf der Suche nach einem BASIC-Interpreter und einem Betriebssystem für sein im Endstadium der Entwicklung befindliches Computersystem IBM PC, an Microsoft wandte. Bill Gates nahm den Auftrag für den Interpreter dankend an, verwies jedoch beim Betriebssystem auf das mit seinem Betriebssystem CP/M in diesem Bereich bereits etablierte Unternehmen Digital Research (DRI). Als jedoch die Lizenzverhandlungen zwischen IBM und DRI scheiterten, wandte man sich erneut an Gates, der die Verwendung des Betriebssystems 86-DOS, von Seattle Computer Products (SCP) empfahl. Er erwarb die Rechte an 86-DOS, und verkaufte die Software, jedoch nicht die Rechte, als PC-DOS an IBM. Ein cleverer Schachzug, denn dies ermöglichte ihm, fortan das Betriebssystem als MS-DOS an andere Hardwarehersteller und Endnutzer zu vertreiben, die eigene IBM-PC-kompatible und -ähnliche Systeme besaßen.
Die Entwicklung der wegweisenden grafischen Benutzeroberfläche Interface Manager, die simultanes Arbeiten mit mehreren computing windows ermöglichen sollte, begann bereits 1982, verzögerte sich jedoch bis zur endgültigen Markteinführung als Microsoft Windows im Jahre 1985. Mit Mausnavigation, Ausklappmenüs, Scroll-Leisten, Dialogfenstern und Icons enthielt Windows 1.0 bereits alle grundlegenden Elemente heutiger Windows-Versionen.

MS-DOS

Seit seiner Einführung im Jahre 1981 und bis Mitte der 90er Jahre war MS-DOS das Hauptbetriebssystem der meisten IBM-kompatiblen Computer, selbst frühe Windows-Versionen waren ohne MS-DOS nicht lauffähig. Es wurde zwar inzwischen weitestgehend durch Betriebssysteme mit grafischer Benutzeroberfläche abgelöst, jedoch findet MS-DOS auch nach dem Ende seiner Weiterentwicklung im Jahr 2000 noch heute beispielsweise als integraler Bestandteil vieler gängiger Betriebssysteme Verwendung.

Windows XP

Entwickelt mit 45 Millionen Zeilen Quellcode auf Basis seines Vorgängers Microsoft Windows NT 4.0 Workstation gibt es von Windows XP unterschiedliche Versionen für verschiedene Anwendungsbereiche. Somit wurden sowohl Heimanwender, als auch professionelle Anwender berücksichtigt. Obgleich in den meisten Bereichen nach und nach durch Windows 7 abgelöst, gibt es, gerade im professionellen Bereich, nach wie vor einen harten Nutzerkern.

Windows 7

Mit optischen Änderungen zum Erscheinungsbild von Windows XP findet Windows 7 heute in den meisten Bereichen Verwendung. Es ist derzeit im Heim- und Office-Bereich das am häufigsten genutzte Betriebssystem. Gegenüber seinen Vorgängern wurde es in den meisten Bereichen grundlegend verbessert und ist somit bis dato die stabilste und alltagstauglichste Windows-Version.

Windows 8

Mit einer grundlegenden Neukonzeption von Aussehen und Bedienkonzept unterscheidet sich das noch sehr umstrittene Betriebssystem Windows 8 deutlich von allen anderen Windows-Versionen. Es ist stark an Google Android und Apple iOS angelehnt, und zielt vor allem auf portable und mobile Anwendungen ab.

Windows 10

Microsoft will künftig alle Geräteklassen mit dem gleichen Betriebssystem versorgen. Zudem verabschiedet sich Microsoft von der bisherigen Strategie, neue Funktionen nur mit neuen Windows-Versionen einzuführen. Stattdessen gibt es nun alle paar Monate Funktions-Upgrades, und zwar für alle und ohne die Möglichkeit, das Einspielen zu verhindern.

Windows CE

Windows CE (auch Windows Embedded Compact) ist ein Betriebssystem speziell für mobile und integrierte Anwendungen und findet heute beispielsweise in den meisten Navigationssystemen Verwendung, hier jedoch meist mit einer vom Distributor selbst entwickelten Benutzeroberfläche. Auch in der Industrie ist Windows CE bereits seit vielen Jahren weit verbreitet, und wird dort beispielsweise zur Anlagensteuerung eingesetzt.

Windows Mobile

Als Betriebssystem speziell für Tablet PCs und Smartphones ging Windows Mobile aus Windows CE hervor. Gerade zur Anfangszeit der Smartphones in den Jahren vor Einführung von Android war Windows Mobile in diesem Segment weit verbreitet. Neben Mobiltelefonen verwendeten auch viele Pocket PCs diesses Betriebssystem.

Windows Phone

Während Windows Phone 7 noch, wie sein Vorgänger Windows Mobile, auf Windows CE basierte, ist die aktuelle Version, Windows Phone 8, die hauptsächlich auf Nokia Geräten Verwendung findet, von den Desktop-Versionen auf NT-Basis abgeleitet. Die Bedienoberfläche von Windows Phone wurde ebenfalls komplett neu konzipiert, so entfiel bei der Umstellung beispielsweise die bekannte Startleiste. Der Startbildschirm ist nun in Kacheln, so genannte Hubs und Live Tiles, gegliedert. Trotz aller Bemühungen liegt der Marktanteil der mobilen Windows-Versionen bei Smartphones weiterhin deutlich unter 5%.

Windows RT

Als funktionsreduzierte Variante von Windows 8, speziell für Endgeräte mit ARM-Prozessoren entwickelt, findet Windows RT vor allem bei Tablet PCs Verwendung. Sowohl technisch als auch konzeptionell ähnelt Windows RT in weiten Teilen Windows 8. Microsoft erhofft sich durch Windows RT Marktanteile bei hochwertigen Tablet PCs, und zielt damit auf die selbe Zielgruppe ab, wie Apple mit dem iPad, konnte sich jedoch bislang kaum nennenswerte Marktanteile sichern.

+ INTRO

Die Geschichte von Microsoft beginnt im Jahre 1975, als dem, zu diesem Zeitpunkt bei Honeywell angestellten, Programmierer Paul Allen eine Kopie der Zeitschrift Popular Electronics in die Hände fällt. Auf dem Titel wird der weltweit erste Minicomputer-Bausatz, Altair 8800, als Durchbruch angepriesen. Begeistert zeigt er den Artikel seinem alten Schulfreund Bill Gates, der zu diesem Zeitpunkt an der Harvard University Informatik studiert. Die Freundschaft der beiden hatte sich über die gemeinsame Begeisterung für Computertechnik und Programmierung während ihrer Schulzeit an der exklusiven Lakeside School in Seattle entwickelt. Der von Ed Roberts und Bill Yates (interessanter Zufall) entwickelte Altair 8800 basierte auf Intels neuem 8080 Chipsatz, und Bill Gates sah Potential, einen Interpreter für seine bevorzugte Programmiersprache BASIC für dieses System zu entwickeln. Obwohl die beiden weder ein Exemplar des Altair, noch die entsprechende Software besaßen, kontaktierte Gates den Hersteller MITS, und offerierte eine Demonstration seiner noch nicht entwickelten Software. In nur acht Wochen entwickelten Gates und Allen einen funktionsfähigen BASIC-Interpreter für den Altair 8800, und MITS erklärten sich bereit, den Vertrieb für die nun Altair BASIC genannte Software zu übernehmen. Der von Paul Allen vorgeschlagene Name für ihr neues Unternehmen, Micro-Soft setzt sich aus Microcomputer und Software zusammen. Der enorme Erfolg bewegte Gates schließlich dazu, sein Studium abzubrechen, und sich ganz seiner Arbeit bei Micro-Soft zu widmen.
Die Gewerbeanmeldung in Albuquerque erfolgte 1976, und bereits 1978 entstand in Tokyo ASCII Microsoft, die erste internationale Handelsrepräsentanz, seit 1979 etablierte sich Microsoft auch als Eigenschreibweise.
Der Große Durchbruch gelang 1980, als sich der Branchenriese IBM, auf der Suche nach einem BASIC-Interpreter und einem Betriebssystem für sein im Endstadium der Entwicklung befindliches Computersystem IBM PC, an Microsoft wandte. Bill Gates nahm den Auftrag für den Interpreter dankend an, verwies jedoch beim Betriebssystem auf das mit seinem Betriebssystem CP/M in diesem Bereich bereits etablierte Unternehmen Digital Research (DRI). Als jedoch die Lizenzverhandlungen zwischen IBM und DRI scheiterten, wandte man sich erneut an Gates, der die Verwendung des Betriebssystems 86-DOS, von Seattle Computer Products (SCP) empfahl. Er erwarb die Rechte an 86-DOS, und verkaufte die Software, jedoch nicht die Rechte, als PC-DOS an IBM. Ein cleverer Schachzug, denn dies ermöglichte ihm, fortan das Betriebssystem als MS-DOS an andere Hardwarehersteller und Endnutzer zu vertreiben, die eigene IBM-PC-kompatible und -ähnliche Systeme besaßen.
Die Entwicklung der wegweisenden grafischen Benutzeroberfläche Interface Manager, die simultanes Arbeiten mit mehreren computing windows ermöglichen sollte, begann bereits 1982, verzögerte sich jedoch bis zur endgültigen Markteinführung als Microsoft Windows im Jahre 1985. Mit Mausnavigation, Ausklappmenüs, Scroll-Leisten, Dialogfenstern und Icons enthielt Windows 1.0 bereits alle grundlegenden Elemente heutiger Windows-Versionen.

+ Desktop Apps

MS-DOS

Seit seiner Einführung im Jahre 1981 und bis Mitte der 90er Jahre war MS-DOS das Hauptbetriebssystem der meisten IBM-kompatiblen Computer, selbst frühe Windows-Versionen waren ohne MS-DOS nicht lauffähig. Es wurde zwar inzwischen weitestgehend durch Betriebssysteme mit grafischer Benutzeroberfläche abgelöst, jedoch findet MS-DOS auch nach dem Ende seiner Weiterentwicklung im Jahr 2000 noch heute beispielsweise als integraler Bestandteil vieler gängiger Betriebssysteme Verwendung.

Windows XP

Entwickelt mit 45 Millionen Zeilen Quellcode auf Basis seines Vorgängers Microsoft Windows NT 4.0 Workstation gibt es von Windows XP unterschiedliche Versionen für verschiedene Anwendungsbereiche. Somit wurden sowohl Heimanwender, als auch professionelle Anwender berücksichtigt. Obgleich in den meisten Bereichen nach und nach durch Windows 7 abgelöst, gibt es, gerade im professionellen Bereich, nach wie vor einen harten Nutzerkern.

Windows 7

Mit optischen Änderungen zum Erscheinungsbild von Windows XP findet Windows 7 heute in den meisten Bereichen Verwendung. Es ist derzeit im Heim- und Office-Bereich das am häufigsten genutzte Betriebssystem. Gegenüber seinen Vorgängern wurde es in den meisten Bereichen grundlegend verbessert und ist somit bis dato die stabilste und alltagstauglichste Windows-Version.

Windows 8

Mit einer grundlegenden Neukonzeption von Aussehen und Bedienkonzept unterscheidet sich das noch sehr umstrittene Betriebssystem Windows 8 deutlich von allen anderen Windows-Versionen. Es ist stark an Google Android und Apple iOS angelehnt, und zielt vor allem auf portable und mobile Anwendungen ab.

Windows 10

Microsoft will künftig alle Geräteklassen mit dem gleichen Betriebssystem versorgen. Zudem verabschiedet sich Microsoft von der bisherigen Strategie, neue Funktionen nur mit neuen Windows-Versionen einzuführen. Stattdessen gibt es nun alle paar Monate Funktions-Upgrades, und zwar für alle und ohne die Möglichkeit, das Einspielen zu verhindern.

+ Mobile Apps

Windows CE

Windows CE (auch Windows Embedded Compact) ist ein Betriebssystem speziell für mobile und integrierte Anwendungen und findet heute beispielsweise in den meisten Navigationssystemen Verwendung, hier jedoch meist mit einer vom Distributor selbst entwickelten Benutzeroberfläche. Auch in der Industrie ist Windows CE bereits seit vielen Jahren weit verbreitet, und wird dort beispielsweise zur Anlagensteuerung eingesetzt.

Windows Mobile

Als Betriebssystem speziell für Tablet PCs und Smartphones ging Windows Mobile aus Windows CE hervor. Gerade zur Anfangszeit der Smartphones in den Jahren vor Einführung von Android war Windows Mobile in diesem Segment weit verbreitet. Neben Mobiltelefonen verwendeten auch viele Pocket PCs diesses Betriebssystem.

Windows Phone

Während Windows Phone 7 noch, wie sein Vorgänger Windows Mobile, auf Windows CE basierte, ist die aktuelle Version, Windows Phone 8, die hauptsächlich auf Nokia Geräten Verwendung findet, von den Desktop-Versionen auf NT-Basis abgeleitet. Die Bedienoberfläche von Windows Phone wurde ebenfalls komplett neu konzipiert, so entfiel bei der Umstellung beispielsweise die bekannte Startleiste. Der Startbildschirm ist nun in Kacheln, so genannte Hubs und Live Tiles, gegliedert. Trotz aller Bemühungen liegt der Marktanteil der mobilen Windows-Versionen bei Smartphones weiterhin deutlich unter 5%.

Windows RT

Als funktionsreduzierte Variante von Windows 8, speziell für Endgeräte mit ARM-Prozessoren entwickelt, findet Windows RT vor allem bei Tablet PCs Verwendung. Sowohl technisch als auch konzeptionell ähnelt Windows RT in weiten Teilen Windows 8. Microsoft erhofft sich durch Windows RT Marktanteile bei hochwertigen Tablet PCs, und zielt damit auf die selbe Zielgruppe ab, wie Apple mit dem iPad, konnte sich jedoch bislang kaum nennenswerte Marktanteile sichern.