Social Media

Konzeption, Betreuung, Design, und Wartung von Social Media Präsenzen

»If a man does not make new acquaintances as he advances through life, he will soon find himself alone. A man should keep his friendships in constant repair.«

~ Samuel Johnson, Gelehrter

Die Erfüllung des Grundbedürfnisses nach sozialer Interaktion mit anderen Menschen ist eine der größten Quellen für Zufriedenheit und Selbsterfüllung. Je mehr ein Mensch interagiert, um so zufriedener wird er sich fühlen. Wenn sich Menschen in Sozialen Netzwerken zusammenschließen, wird das ohne Zweifel einen enormen positiven Einfluss auf deren allgemeinen Gemütszustand und ihr Selbstwertgefühl haben. Der Erfolg dieser sozialen Netzwerke beruht insbesondere auf der Möglichkeit, mit bisher nie dagewesener Geschwindigkeit und Effizienz innerhalb kürzester Zeit und mit geringst möglichem Aufwand bestehende soziale Verbindungen zu pflegen, auszubauen, oder um neue Verbindungen zu ergänzen. Zudem ermöglichen es soziale Netzwerke, ganz nebenbei über wichtige Veränderungen und Ereignisse im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis informiert zu bleiben, und bei Bedarf schnell und unkompliziert reagieren zu können, sowie seine Freunde und Bekannten ganz bequem über das eigene Leben auf dem Laufenden zu halten. Auch im Berufsleben spielen soziale Netzwerke heute eine immer größer werdende Rolle, so können beispielsweise Geschäftsbeziehungen einfacher um eine zwischenmenschliche Komponente erweitert werden.

Auch für Unternehmen ist es heute absolut unerlässlich, eine aussagekräftige und attraktive Präsenz in sozialen Netzwerken zu unterhalten, um so potenziellen Kunden und Geschäftspartnern ohne großen Aufwand ein selbst gestaltetes attraktives Bild zu vermitteln, und es bereits bestehenden Kunden noch einfacher zu ermöglichen, sich mit der eigenen Marke und den eigenen Produkten zu identifizieren, und diese Begeisterung auch aktiv nach außen darzustellen. Immer noch scheuen sich viele Firmen und Einrichtungen vor dem vermeintlich großen Aufwand der Einrichtung und Pflege einer Social Media Präsenz. Wir stehen Ihnen gerne beratend und ausführend bei Ihrem Schritt in das Web 2.0 zur Seite und übernehmen alle gestalterischen, redaktionellen und administrativen Aufgaben in diesem Zusammenhang für Sie, die Sie nicht selbst ausführen möchten. Ihren gelungenen Auftritt in sozialen Netzwerken runden wir gerne durch die Integration von SocialPlugins in Ihre bestehende Internetpräsenz ab. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

Facebook

Bereits seit vielen Jahrzehnten veröffentlichen die meisten amerikanischen Universitäten so genannte „face books“, Jahrbüchern ähnliche Publikationen mit Bildern und Namen von Studenten und Personal, zumeist nebst kurzer Lebensläufe und diverser Trivialitäten. So auch die rennomierte Harvard University in Cambridge, allerdings aufgrund datenschutzrechtlicher Bedenken einzelner Studenten nicht im ersten Studienjahr eines jungen Psychologiestudenten namens Mark Zuckerberg. So entschloss sich Zuckerberg mit einigen seiner Kommilitonen, das Konzept in etwas abgewandelter Form im Alleingang umzusetzen, und zwar in Form von Harvard Face Mash, einer an die bekannte Ratingseite Hot Or Not angelehnten Website, bei die Besucher stets zwei per Zufall ausgewählte Bilder von Studenten der Universität gezeigt bekamen, und entscheiden sollten, welche der beiden Personen attraktiver sei. Die Bilder und Informationen hierzu luden sie sich aus geschützten Bereichen der Server einzelner Fakultäten herunter, zu denen sie sich zuvor unberechtigt Zugang verschafft hatten. Nachvollziehbarerweise stieß das Unterfangen bei der Universität selbst auf wenig Verständnis, und Zuckerberg verlor umgehend sämtliche Computerprivilegien. Jedoch hielt das Zuckerberg und seine Freunde in keinster Weise davon ab, das Projekt weiter zu entwickeln. Sie entfernten die kontroverse Abstimmungsfunktion und ergänzten die Seite um einige wichtige Funktionen. So wurde es den betreffenden Studenten nun ermöglicht, selbst persönliche Informationen, wie ihren Beziehungsstatus, zu bearbeiten. Bereits innerhalb weniger Wochen hatte The Facebook über 6.000 aktive Mitglieder. Binnen kürzester Zeit folgten weitere Universitäten und letztlich die ganze Welt, so dass Zuckerberg bereits in seinem zweiten Studienjahr sein Studium abbrach, um sein inzwischen erfolgreiches Unternehmen zum Marktführer auszubauen. Damit trat er in die Fußstapfen keines geringeren als des Computerpioniers und zwischenzeitlich reichsten Mannes der Welt, Bill Gates, der ebenfalls im zweiten Studienjahr sein Harvard-Studium abbrach, um sein Unternehmen an die Spitze des Marktes zu führen.

Inzwischen hat Facebook über eine Milliarde Mitglieder und gehört zu den fünf meistbesuchten Internetseiten der Welt, in Deutschland auf Rang zwei – hinter der Suchmaschine Google. Facebook bietet nicht nur privaten Nutzern interessante Perspektiven, sondern auch Unternehmen und Institutionen, die die vielfältigen Möglichkeiten der Selbstdarstellung und des Social Marketing zu ihrem Vorteil nutzen können. Neben dem unentgeltlichen Betreiben einer eigenen Profilseite werden auch diverse attraktive Werbeprodukte angeboten. Viele Experten schätzen zudem den Return-on-Investment bei Facebook deutlich höher ein, als bei den meisten anderen, zumeist eher konservativen, Werbemedien.

Google+

Das noch relativ junge soziale Netzwerk Google+ wurde vom Branchenriesen Google in direkter Konkurrenz zu Facebook etabliert. Es verfügt weitestgehend über eine an Facebook angelehnte Funktionalität und Marktausrichtung, allerdings mit deutlich engerer Integration anderer Google-Produkte wie Gmail oder der Google Suche selbst. Durch die Marktbeherrschende Stellung von Google unter den Suchmaschinen ist es insbesondere für lokale Geschäfte attraktiv, da unter Google+ gelistete Unternehmen in den Suchergebnissen besonders prominent dargestellt werden. In der Meinung vieler Experten besitzt Google+, wie auch schon andere Google-Produkte zuvor, das Potenzial, sich langfristig eine marktbeherrschende Stellung zu erarbeiten. Daher sollte jedes Unternehmen neben dem obligatorischen Profil bei Facebook auch eine eigene Google+ Seite unterhalten.

Twitter

Beim Microblogginsystem Twitter können vom Nutzer Telegrammartige Kurznachrichten, genannt Tweets versendet werden, die andere Nutzer in Abhängigkeit von Absender oder Inhalt empfangen können. So können wichtige, interessante oder auch triviale Meldungen schnell und unkompliziert verbreitet werden. Trotz seiner fast schon banalen Konzeption erfreut sich Twitter überwältigender Popularität und wird inzwischen von über 100 Millionen Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen aus der ganzen Welt regelmäßig als Kommunikations- und Mitteilungsmedium genutzt.

Xing

Die vor allem auf Unternehmer und leitende Angestellte ausgerichtete Netzwerkplattform XING ging vor einigen Jahren aus dem Open Business Club hervor und erfreut sich insbesondere in ihrem Gründungsland Deutschland, jedoch inzwischen in zunehmendem Maße auch global, mit über 12 Millionen Nutzern enormer Beliebtheit. Die Nutzer können sich neben der klassischen Vernetzung auch in Arbeits- und Diskussionsgruppen organisieren. Durch die besonders umfangreiche und detaillierte Lebenslauffunktion eignet sich Xing besonders gut als Netzwerk für aktive Karrieregestaltung. Neben der offiziellen Jobbörse werden auch persönliche Nachrichten häufig für (diskrete) Stellenangebote und Stellengesuche genutzt, eine gerade für hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte gerne und häufig genutzte Vorgehensweise.

Linkedin

Mit weitestgehend gleicher Zielgruppe und vergleichbarer Funktionalität und Soziologie wie Konkurrent XING kann LinkedIn durchaus als internationalere, und mit rund 175 Millionen Mitgliedern erheblich größere, Alternative gesehen werden. Obgleich in Nordamerika weit verbreitet und gemeinhin etabliert steht LinkedIn derzeit auf dem deutschen Markt noch weit im Schatten von XING.

Like-Button

Der so genannte Like-Button ermöglicht es, Mitgliedern von sozialen Netzwerken und Besuchern einer Internetseite, die einen social media Account besitzen, ihrer Wertschätzung für bestimmte Inhalte Ausdruck zu verleihen. Innerhalb der sozialen Netzwerke wird nach Betätigung des Buttons für den Urheber des Beitrages sichtbar, dass der Inhalt geliked wurde, und von wem. Gelegentlich wird das Liken auch für die Freunde des Nutzers sichtbar gemacht, beispielsweise, um bestimmte Beiträge zu promoten. Außerhalb der sozialen Netzwerke selbst, also auf externen Websites, findet der Like-Button typischerweise Verwendung, um auf die Möglichkeit des Content Sharings zu verweisen. Je nach sozialem Netzwerk sind diese Schaltflächen unterschiedlich gestaltet und bezeichnet, bei Google+ beispielsweise als „+1“. Üblicherweise wird jedoch auf externen Seiten auf eine an Branchenprimus Facebook angelehnte Kennzeichnungmit dem Daumen hoch Piktogramm oder dem ausgeschriebenen Hinweis „gefällt mir“ oder „like“, gelegentlich auch „follow“ zurückgegriffen. Aufgrund der relativ einfachen Integration und der vielseitigen Einsetzbarkeit ist diese Möglichkeit des sozialen Marketing für jeden Betreiber einer Internetseite eine attraktive Komponente, die hilft, ein ohnehin schon hervorragendes Produkt weiter abzurunden.

Content Sharing

Gefällt einem Nutzer eines sozialen Netwerkes oder einem Besucher einer externen Internetseite mit entsprechender Funktionalität ein Inhalt, so hat er, je nach verwendetem sozialem Netwerk, sich weiter mit diesem Inhalt zu identifizieren, indem er den Beitrag rebloggt bzw. retweetet, also den Inhalt in seinem eigenen Profil für Freunde oder öffentlich zugänglich zu machen. Oftmals auch als eine Art soziales Lesezeichen verwendet ist dem Content Sharing im Web 2.0 allergrößte Bedeutung zuzumessen. Jeder Betreiber einer Internetseite sollte, im Sinne des sozialen Marketing, versuchen, möglichst viele seiner Inhalte mit entsprechenden Funktionen zum Content Sharing, wie beispielsweise einem Like-Button auszustatten. Alleine die dadurch gegebene Möglichkeit einer Erfassung des Feedbacks zu einzelnen Inhalten gibt wichtige statistische Auswertungsmöglichkeiten.

Social Plug-Ins

Für Betreiber von Internetseiten bieten sich vielfältige Möglichkeiten einer engeren Vernetzung mit sozialen Netzwerken. So kann die eigene Website um attraktive Funktionalitäten erweitert werden, wie Content Sharing, dem Versenden von Links zu interessanten Inhalten an Freunde, dem Subscriben von Feeds und Kanälen, oder einem Activity Feed. Besonders interessant sind zudem so genannte comment boxes, also Kommentarfelder, die den Besuchern die Möglichkeit geben, schnelles und unkompliziertes Feedback zu geben, beziehungsweise Nachrichten und Botschaften zu hinterlassen, oder der Möglichkeit, Registrierungen und Logins, welche bisher nur über die aufwändige und zeitraubende systematische Abfrage persönlicher Daten mit anschließender Verifizierung per eMail umzusetzen war. Der Nutzer kann nun beispielsweise über „sign in with Facebook“ einen Login vornehmen, zu dem er, in Anbetracht des damit verbundenen Aufwandes, zuvor eventuell gar nicht bereit gewesen wäre. Darüber hinaus gibt es selbstverständlich noch viele andere Erweiterungsmöglichkeiten, und fast täglich kommen neue hinzu.

RSS Newsfeed

Mit RSS Feeds ist es Inhalteanbietern und Websitebetreibern, ähnlich Tweets auf der sozialen Plattform Twitter, möglich, einfach und strukturiert Änderungen auf Websites, beispielsweise Nachrichtenseiten oder Blogs, zu veröffentlichen. Üblicherweise werden diese Dienste in Form so genannter RSS-Channels angeboten, die dann von interessierten Nutzern abboniert werden können. RSS Feeds können in ihrer Struktur vielfältig gestaltet, und auch beispielsweise mit medialen Inhalten angereichert werden. Somit eignen sich diese Newsfeeds auch sehr gut, um häufig aktualisierte Inhalte für mobile Endgeräte zur Verfügung zu stellen.

+ INTRO

Die Erfüllung des Grundbedürfnisses nach sozialer Interaktion mit anderen Menschen ist eine der größten Quellen für Zufriedenheit und Selbsterfüllung. Je mehr ein Mensch interagiert, um so zufriedener wird er sich fühlen. Wenn sich Menschen in Sozialen Netzwerken zusammenschließen, wird das ohne Zweifel einen enormen positiven Einfluss auf deren allgemeinen Gemütszustand und ihr Selbstwertgefühl haben. Der Erfolg dieser sozialen Netzwerke beruht insbesondere auf der Möglichkeit, mit bisher nie dagewesener Geschwindigkeit und Effizienz innerhalb kürzester Zeit und mit geringst möglichem Aufwand bestehende soziale Verbindungen zu pflegen, auszubauen, oder um neue Verbindungen zu ergänzen. Zudem ermöglichen es soziale Netzwerke, ganz nebenbei über wichtige Veränderungen und Ereignisse im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis informiert zu bleiben, und bei Bedarf schnell und unkompliziert reagieren zu können, sowie seine Freunde und Bekannten ganz bequem über das eigene Leben auf dem Laufenden zu halten. Auch im Berufsleben spielen soziale Netzwerke heute eine immer größer werdende Rolle, so können beispielsweise Geschäftsbeziehungen einfacher um eine zwischenmenschliche Komponente erweitert werden.

Auch für Unternehmen ist es heute absolut unerlässlich, eine aussagekräftige und attraktive Präsenz in sozialen Netzwerken zu unterhalten, um so potenziellen Kunden und Geschäftspartnern ohne großen Aufwand ein selbst gestaltetes attraktives Bild zu vermitteln, und es bereits bestehenden Kunden noch einfacher zu ermöglichen, sich mit der eigenen Marke und den eigenen Produkten zu identifizieren, und diese Begeisterung auch aktiv nach außen darzustellen. Immer noch scheuen sich viele Firmen und Einrichtungen vor dem vermeintlich großen Aufwand der Einrichtung und Pflege einer Social Media Präsenz. Wir stehen Ihnen gerne beratend und ausführend bei Ihrem Schritt in das Web 2.0 zur Seite und übernehmen alle gestalterischen, redaktionellen und administrativen Aufgaben in diesem Zusammenhang für Sie, die Sie nicht selbst ausführen möchten. Ihren gelungenen Auftritt in sozialen Netzwerken runden wir gerne durch die Integration von SocialPlugins in Ihre bestehende Internetpräsenz ab. Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt.

+ Soziale Netzwerke

Facebook

Bereits seit vielen Jahrzehnten veröffentlichen die meisten amerikanischen Universitäten so genannte „face books“, Jahrbüchern ähnliche Publikationen mit Bildern und Namen von Studenten und Personal, zumeist nebst kurzer Lebensläufe und diverser Trivialitäten. So auch die rennomierte Harvard University in Cambridge, allerdings aufgrund datenschutzrechtlicher Bedenken einzelner Studenten nicht im ersten Studienjahr eines jungen Psychologiestudenten namens Mark Zuckerberg. So entschloss sich Zuckerberg mit einigen seiner Kommilitonen, das Konzept in etwas abgewandelter Form im Alleingang umzusetzen, und zwar in Form von Harvard Face Mash, einer an die bekannte Ratingseite Hot Or Not angelehnten Website, bei die Besucher stets zwei per Zufall ausgewählte Bilder von Studenten der Universität gezeigt bekamen, und entscheiden sollten, welche der beiden Personen attraktiver sei. Die Bilder und Informationen hierzu luden sie sich aus geschützten Bereichen der Server einzelner Fakultäten herunter, zu denen sie sich zuvor unberechtigt Zugang verschafft hatten. Nachvollziehbarerweise stieß das Unterfangen bei der Universität selbst auf wenig Verständnis, und Zuckerberg verlor umgehend sämtliche Computerprivilegien. Jedoch hielt das Zuckerberg und seine Freunde in keinster Weise davon ab, das Projekt weiter zu entwickeln. Sie entfernten die kontroverse Abstimmungsfunktion und ergänzten die Seite um einige wichtige Funktionen. So wurde es den betreffenden Studenten nun ermöglicht, selbst persönliche Informationen, wie ihren Beziehungsstatus, zu bearbeiten. Bereits innerhalb weniger Wochen hatte The Facebook über 6.000 aktive Mitglieder. Binnen kürzester Zeit folgten weitere Universitäten und letztlich die ganze Welt, so dass Zuckerberg bereits in seinem zweiten Studienjahr sein Studium abbrach, um sein inzwischen erfolgreiches Unternehmen zum Marktführer auszubauen. Damit trat er in die Fußstapfen keines geringeren als des Computerpioniers und zwischenzeitlich reichsten Mannes der Welt, Bill Gates, der ebenfalls im zweiten Studienjahr sein Harvard-Studium abbrach, um sein Unternehmen an die Spitze des Marktes zu führen.

Inzwischen hat Facebook über eine Milliarde Mitglieder und gehört zu den fünf meistbesuchten Internetseiten der Welt, in Deutschland auf Rang zwei – hinter der Suchmaschine Google. Facebook bietet nicht nur privaten Nutzern interessante Perspektiven, sondern auch Unternehmen und Institutionen, die die vielfältigen Möglichkeiten der Selbstdarstellung und des Social Marketing zu ihrem Vorteil nutzen können. Neben dem unentgeltlichen Betreiben einer eigenen Profilseite werden auch diverse attraktive Werbeprodukte angeboten. Viele Experten schätzen zudem den Return-on-Investment bei Facebook deutlich höher ein, als bei den meisten anderen, zumeist eher konservativen, Werbemedien.

Google+

Das noch relativ junge soziale Netzwerk Google+ wurde vom Branchenriesen Google in direkter Konkurrenz zu Facebook etabliert. Es verfügt weitestgehend über eine an Facebook angelehnte Funktionalität und Marktausrichtung, allerdings mit deutlich engerer Integration anderer Google-Produkte wie Gmail oder der Google Suche selbst. Durch die Marktbeherrschende Stellung von Google unter den Suchmaschinen ist es insbesondere für lokale Geschäfte attraktiv, da unter Google+ gelistete Unternehmen in den Suchergebnissen besonders prominent dargestellt werden. In der Meinung vieler Experten besitzt Google+, wie auch schon andere Google-Produkte zuvor, das Potenzial, sich langfristig eine marktbeherrschende Stellung zu erarbeiten. Daher sollte jedes Unternehmen neben dem obligatorischen Profil bei Facebook auch eine eigene Google+ Seite unterhalten.

Twitter

Beim Microblogginsystem Twitter können vom Nutzer Telegrammartige Kurznachrichten, genannt Tweets versendet werden, die andere Nutzer in Abhängigkeit von Absender oder Inhalt empfangen können. So können wichtige, interessante oder auch triviale Meldungen schnell und unkompliziert verbreitet werden. Trotz seiner fast schon banalen Konzeption erfreut sich Twitter überwältigender Popularität und wird inzwischen von über 100 Millionen Privatpersonen, Unternehmen und Organisationen aus der ganzen Welt regelmäßig als Kommunikations- und Mitteilungsmedium genutzt.

Xing

Die vor allem auf Unternehmer und leitende Angestellte ausgerichtete Netzwerkplattform XING ging vor einigen Jahren aus dem Open Business Club hervor und erfreut sich insbesondere in ihrem Gründungsland Deutschland, jedoch inzwischen in zunehmendem Maße auch global, mit über 12 Millionen Nutzern enormer Beliebtheit. Die Nutzer können sich neben der klassischen Vernetzung auch in Arbeits- und Diskussionsgruppen organisieren. Durch die besonders umfangreiche und detaillierte Lebenslauffunktion eignet sich Xing besonders gut als Netzwerk für aktive Karrieregestaltung. Neben der offiziellen Jobbörse werden auch persönliche Nachrichten häufig für (diskrete) Stellenangebote und Stellengesuche genutzt, eine gerade für hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte gerne und häufig genutzte Vorgehensweise.

Linkedin

Mit weitestgehend gleicher Zielgruppe und vergleichbarer Funktionalität und Soziologie wie Konkurrent XING kann LinkedIn durchaus als internationalere, und mit rund 175 Millionen Mitgliedern erheblich größere, Alternative gesehen werden. Obgleich in Nordamerika weit verbreitet und gemeinhin etabliert steht LinkedIn derzeit auf dem deutschen Markt noch weit im Schatten von XING.

+ Integration

Like-Button

Der so genannte Like-Button ermöglicht es, Mitgliedern von sozialen Netzwerken und Besuchern einer Internetseite, die einen social media Account besitzen, ihrer Wertschätzung für bestimmte Inhalte Ausdruck zu verleihen. Innerhalb der sozialen Netzwerke wird nach Betätigung des Buttons für den Urheber des Beitrages sichtbar, dass der Inhalt geliked wurde, und von wem. Gelegentlich wird das Liken auch für die Freunde des Nutzers sichtbar gemacht, beispielsweise, um bestimmte Beiträge zu promoten. Außerhalb der sozialen Netzwerke selbst, also auf externen Websites, findet der Like-Button typischerweise Verwendung, um auf die Möglichkeit des Content Sharings zu verweisen. Je nach sozialem Netzwerk sind diese Schaltflächen unterschiedlich gestaltet und bezeichnet, bei Google+ beispielsweise als „+1“. Üblicherweise wird jedoch auf externen Seiten auf eine an Branchenprimus Facebook angelehnte Kennzeichnungmit dem Daumen hoch Piktogramm oder dem ausgeschriebenen Hinweis „gefällt mir“ oder „like“, gelegentlich auch „follow“ zurückgegriffen. Aufgrund der relativ einfachen Integration und der vielseitigen Einsetzbarkeit ist diese Möglichkeit des sozialen Marketing für jeden Betreiber einer Internetseite eine attraktive Komponente, die hilft, ein ohnehin schon hervorragendes Produkt weiter abzurunden.

Content Sharing

Gefällt einem Nutzer eines sozialen Netwerkes oder einem Besucher einer externen Internetseite mit entsprechender Funktionalität ein Inhalt, so hat er, je nach verwendetem sozialem Netwerk, sich weiter mit diesem Inhalt zu identifizieren, indem er den Beitrag rebloggt bzw. retweetet, also den Inhalt in seinem eigenen Profil für Freunde oder öffentlich zugänglich zu machen. Oftmals auch als eine Art soziales Lesezeichen verwendet ist dem Content Sharing im Web 2.0 allergrößte Bedeutung zuzumessen. Jeder Betreiber einer Internetseite sollte, im Sinne des sozialen Marketing, versuchen, möglichst viele seiner Inhalte mit entsprechenden Funktionen zum Content Sharing, wie beispielsweise einem Like-Button auszustatten. Alleine die dadurch gegebene Möglichkeit einer Erfassung des Feedbacks zu einzelnen Inhalten gibt wichtige statistische Auswertungsmöglichkeiten.

Social Plug-Ins

Für Betreiber von Internetseiten bieten sich vielfältige Möglichkeiten einer engeren Vernetzung mit sozialen Netzwerken. So kann die eigene Website um attraktive Funktionalitäten erweitert werden, wie Content Sharing, dem Versenden von Links zu interessanten Inhalten an Freunde, dem Subscriben von Feeds und Kanälen, oder einem Activity Feed. Besonders interessant sind zudem so genannte comment boxes, also Kommentarfelder, die den Besuchern die Möglichkeit geben, schnelles und unkompliziertes Feedback zu geben, beziehungsweise Nachrichten und Botschaften zu hinterlassen, oder der Möglichkeit, Registrierungen und Logins, welche bisher nur über die aufwändige und zeitraubende systematische Abfrage persönlicher Daten mit anschließender Verifizierung per eMail umzusetzen war. Der Nutzer kann nun beispielsweise über „sign in with Facebook“ einen Login vornehmen, zu dem er, in Anbetracht des damit verbundenen Aufwandes, zuvor eventuell gar nicht bereit gewesen wäre. Darüber hinaus gibt es selbstverständlich noch viele andere Erweiterungsmöglichkeiten, und fast täglich kommen neue hinzu.

RSS Newsfeed

Mit RSS Feeds ist es Inhalteanbietern und Websitebetreibern, ähnlich Tweets auf der sozialen Plattform Twitter, möglich, einfach und strukturiert Änderungen auf Websites, beispielsweise Nachrichtenseiten oder Blogs, zu veröffentlichen. Üblicherweise werden diese Dienste in Form so genannter RSS-Channels angeboten, die dann von interessierten Nutzern abboniert werden können. RSS Feeds können in ihrer Struktur vielfältig gestaltet, und auch beispielsweise mit medialen Inhalten angereichert werden. Somit eignen sich diese Newsfeeds auch sehr gut, um häufig aktualisierte Inhalte für mobile Endgeräte zur Verfügung zu stellen.